Die DVG Bundessiegerprüfung scheint aus den Kinderschuhen heraus zu sein. Mit 57 Meldungen ist die DVG Bundessiegerprüfung DogDancing deutlich größer als in den Vorjahren. Und das, obwohl der lang geplante Termin kurzfristig sehr eng in weitere Veranstaltungen gedrückt wurde. Eine Woche vorher fand die EOC DogDancing in Ungarn statt und am Wochenende danach die VDH-Qualifikation zur EOC 2026 in Schweden. Das zog noch einmal 10 Starter ab, die ihre Hunde ausruhen ließen vor der Qualifikation.
Wie in den Vorjahren war ein offenes internationales Turnier angeschlossen. Italien, Litauen, Lettland, Norwegen – gesamt 140 Meldungen an 2 Tagen, das kann sich durchaus sehen lassen. Die ausländischen Starter fragten ganz genau nach, wie die BSP zustande kam, was es mit Bundessieger und Bundesbesten auf sich hatte. Der Austausch über nationale Meisterschaften war rege, unser Sport befindet sich in allen Ländern im Wachstum, und so wurde die Idee einer Bundessiegerprüfung interessiert aufgegriffen.
Doch zum Sport: Erfreulich war zu sehen, dass unsere Sportler im internationalen Vergleich durchaus mithalten können. Schon in den Anfängerklassen wurden technisch anspruchsvolle Choreografien gezeigt.
Die Biathleten sind im Kommen:
- Susanne Schäfer wurde mit ihrer Parson-Hündin Ruby Bundesbeste in der Vorbereitungsklasse Heelwork und in Freestyle 2.
- Johanna Schmidts Nachwuchs Puli erreichte in HTM 1 den 3. Platz und wurde in der Vorbereitung Freestyle mit 26,95 Punkten Bundesbester.
In der Königsklasse wurde dann die Bundessiegerprüfung entschieden. Das Doppel Carina Bogner & Bennet und Karina Hüskes & Dyna hatte 2024 die Deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, 2025 waren sie bei der Bundessiegerprüfung an der Spitze.