Vom DVG hatte sich ein weibliches Quartett qualifiziert. Es starteten in den Trümmern Madlen Wellnitz mit ihrem Pille (Xenophilius vom Räuberschlag) und Sabine Harnisch mit Hubert. In der Fläche hatten sich Marion Scheidner mit Leni (Effendra sang de loups) und Patricia Lemke mit Idefix de l’ami des chevaux qualifiziert.
Am Montag trafen sich die schon am Ort weilenden Personen vom Gesamtdeutschen Team (DVG, SV, BRH, Canifit, RHZ-T, @fire) zu einem gemütlichen Abendessen in einer in der Nähe befindlichen Pizzeria. Man freute sich bekannte Gesichter wieder zu sehen und die „Neuen“ kennenzulernen.
Am Dienstagmorgen traf sich das DVG-Team zur Anmeldung und der Tierarztkontrolle, die alle problemlos bestanden haben. Mittags bei der Mannschaftsführerbesprechung wurden dann die Szenarien für die 3 Sparten vorgestellt. Da der DVG kein Fährten-Team stellen konnte, spare ich dieses Szenario aus.
Bei den Trümmern ist ein Kleinflugzeug abgestürzt und in ein Gebäude gestürzt und daher wurden mindestens 3 Menschen vermisst. Aufgrund von Chemikalien gab es eine „No Go Area“, durch die die Hunde nicht gehen durften, da hier vorher fiktiv ein Foto-Labor bestand und Gefahr für die Gesundheit bestand. Aufgebaut waren die Trümmer grob in zwei Bereiche. Begrenzt wurde der vordere Bereich durch ein Gebäude, und zwar hinten und an der linken Seite. Im vorderen Bereich befanden sich die verschiedenen Trümmerkegel, in denen Reifenstapel, das Kleinflugzeug, Autos und Frachtcontainer aufgebaut waren. Hier gab es auch einen Zugang zum Gebäude, der allerdings die „No-Go Area“ war. Für den Hund des Hundeführers gab es auf der linke Seite vom Gebäude den Zugang zum Gebäude, was ebenfalls vom Hund selbsttätig abgesucht werden musste. Der Hundeführer durfte sich vor den Trümmerkegeln und ein kleines Stück auf der linken Seite des Gebäudes bewegen.
In der Flächensuche wurden 3 Wanderer in einem Waldgebiet vermisst. Über diese Personen gab es keine Informationen seitens der meldenden Person. Auch hier gab es eine „No-Go Area“. Einen Teich, der mit einem Stromzaun umzäunt war. Das Suchgebiet wurde auf der rechte Seite erst durch das Ende eines Gebäudekomplexes begrenzt, nach den Gebäuden war die Grenze ein Fluss. Auf dieser Seite fiel das Gelände vom Weg steil ab. Durch den starken Bewuchs war das Gelände nach den Gebäuden schlecht bis gar nicht einsehbar. Auf der linke Seite des Weges stieg das Gelände an und auch hier konnte man die Grenze teilweise, aufgrund der leichten Steigung, nicht einsehen.
Vom Hauptrichter der Trümmer wurde das Trümmergelände als mittelschwer bezeichnet, hatte aber eindeutig seine Tücken. Das Flächengelände hatte ein sehr gutes Niveau und mein Respekt an die Richter, die diesen Steilhang eine Woche hoch und runter mussten. Denn der Steilhang hatte es für Mensch und Hund in sich.
Mit diesen Informationen ging es dann zur Eröffnungsfeier. Die Teams trafen sich vor dem Stadion und wurden, von einer Blaskapelle angeführt, ins Stadion geleitet. Wie immer ein toller Moment so viele Teams und Nationen zu sehen.
Nach der Eröffnung wurden die ersten Fotos gemacht und es ging direkt weiter zur Auslosung. Leider war uns zeitlich das Losglück nicht hold und es gab einige Zeitüberschneidungen bei den vier Startern.