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DVG-Bundessiegerprüfung Turnierhundsport 2024 in Wasbek

Von Hundesportlern für Hundesportler

Ein großes Fest für alle „Leichtathleten mit Hund“ im DVG von Hundesportlern für Hundesportler auf die Beine zu stellen, war das große Ziel des PHV Kiel und seiner zwei Hauptorganisatorinnen Rebecca Ratz und Sarah Stockleben. Wichtig war ihnen, bei der Planung und Durchführung, alles das einfließen zu lassen, was sie sich selber bei einer Bundessiegerprüfung wünschen.
Mit der Sportanlage des SV Wasbek e.V. hatten sie hierfür ein ideales Gelände gefunden. Zwei wunderschöne und gepflegte Fußballplätze ruhig und idyllisch gelegen. Ergänzt wurden diese durch das benachbarte Gelände des Reit- und Fahrvereins Amt Wasbek e.V., welches ideale Bedingungen für Camper und Parkplätze der Starter und Gäste schuf. Und nur einen Kilometer entfernt gab es einen wunderschönen Wald, der ideale Bedingungen für die Geländeläufe bot. Damit waren überall kurze Wege angesagt für das Turnierhundsportfest „von Hundesportlern für Hundesportler“. Neben einem reibungslosen Ablauf hatte sich der PHV Kiel weitere große Ziele für die Veranstaltung gesteckt:
  • eine unvergessliche Atmosphäre
  • eine Jahrmarktfläche mit Verkaufsständen, Verpflegung und Tribüne
  • einem Festabend, bei dem sich alle Sportler treffen, schnacken und eine wunderschöne Zeit verbringen können und
  • sportliche Wettbewerbe, bei denen jeder Mensch und Hund ungestört und in Ruhe seine Bestleistung abrufen kann, die Zuschauer aber trotzdem mittendrin sind.
Silas Kalicinski mit Grey – Sieger Bambini-Lauf
Silas Kalicinski mit Grey – Sieger Bambini-Lauf
Wiebke Peitzmeier mit Paula – Jugendsiegerin VK
Kim Maschin mit Peanut – Siegerin VK
Amelie Sophie Münch mit Jessie – Siegerin Bambini-Lauf
Inken Diercks mit Jack – Jugendsiegerin Sprint-VK
Wiebke Peitzmeier mit Paula – Jugendsiegerin VK
Kim Maschin mit Peanut – Siegerin VK
Amelie Sophie Münch mit Jessie – Siegerin Bambini-Lauf
Inken Diercks mit Jack – Jugendsiegerin Sprint-VK
Um diese Ziele zu erreichen, wurden die Starts und das Training der eigenen Mitglieder hintenangestellt und das Training häufig für die Planung, dem Besorgen von Materialien und dem Bau von Siegerpodesten, Startboxen usw. genutzt. Für die intensive Vorarbeit wurde der PHV Kiel an den Wettkampftagen mit idealen Witterungsbedingungen, morgens kühl und mittags angenehm, bei durchgehendem Sonnenschein, belohnt. Zusätzlich gab es schon bei der Anreise viel Lob von den 350 Hundesportlern aus ganz Deutschland, die von der Anlage, dem Ambiente und der Freundlichkeit der Helfer begeistert waren.

Am frühen Samstagmorgen starteten die 2000 m-Geländeläufer im nahegelegenen Wald. Die Laufstrecke bestand aus vielen Single Trails, durchgehend auf Waldboden und je nach Schuhgröße einer etwas größeren Pfütze oder einem See, den man durchlaufen musste, was die Hunde zusätzlich motivierte. Eine Laufstrecke „von Hundesportlern für Hundesportler“. Die schnellsten Teams auf dieser wunderschönen Laufstrecke waren bei den weiblichen Teilnehmerinnen Anna-Sabrina Lingenau mit Yumi aus dem LV Nord-Rheinland in 5:18 min und bei den Männern Michael Weisgerber mit Gaya (LV Saarland, 5:48 min). Gewaltig waren auch die Leistungen der jugendlichen Teilnehmer. Bei den männlichen Jugendlichen gewann Lukas Junge mit Racer (LV Schleswig-­Holstein, 5:48 min) und bei den weiblichen Zoe Cuevas Seeliger mit Ebby (LV Saarland, 6:26 min). Gefolgt wurde der 2000 m-­Lauf vom 680 m-Bambini-Lauf um die zwei Sportplätze, bei dem die jüngsten Hundesportler durchgehend sichtbar waren und von allen angefeuert werden konnten. Die schnellsten Bambinis waren bei den Mädchen Amelie Sophie Münch mit Jessie (LV Hamburg) und Silas Kalicinski mit Grey (LV Weser-Ems).
Anna-Sabrina Lingenau mit Yumi – Siegerin 2000 m-Lauf
Erik Drescher mit Wito – Jugendsieger VK
Einmarsch zur Siegerehrung
LV Nord-Rheinland – Sieger 4 x 400 m-Staffel
Patrik Sommer mit Duke – Sieger VK
Anna-Sabrina Lingenau mit Yumi – Siegerin 2000 m-Lauf
Anna-Sabrina Lingenau mit Yumi – Siegerin 2000 m-Lauf
Erik Drescher mit Wito – Jugendsieger VK
Einmarsch zur Siegerehrung
Patrik Sommer mit Duke – Sieger VK
Seit zwei Jahren findet der Vierkampf bei der DVG-Bundessiegerprüfung in zwei Variationen statt: dem traditionellen Vierkampf bestehend aus Gehorsam, Hürdenlauf, Slalomlauf & Hindernis­lauf und dem Sprint-Vierkampf, bei dem der Gehorsam durch einen 1000 m-Geländelauf ersetzt wird. Hierdurch konnten von den vielen Besuchern fantastische, sportliche Leistungen der Leichtathleten mit Hund angefeuert und bejubelt werden. Garniert wurde dieses noch mit einer extrem großen Rassevielfalt, Startern zwischen 9 und 70 Jahren, einer Mega-Stimmung und einem harmonischen Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund. Sowohl im Gehorsam als auch in den Sprint-Disziplinen erkannte jeder sofort, dass auch hier wieder „von Hundesportlern für Hunde­sportler“ geplant wurde. Abtrennungen zwischen den Gehorsams­ringen und den Laufdisziplinen gaben den sechsbeinigen Teams die Sicherheit, die sie benötigen, um ihre Bestleistungen abzurufen. Ebenso wurde im 1000 m-Geländelauf pro Hundesportler entschieden, dass dieser aufgrund der zugewachsenen Wege und vielen Singletrails, die keine Überholmanöver zuließen, dieser nicht als Verfolgungsrennen durchgeführt wurde, sondern traditionell in festen Abständen.

Die herausragenden Teams im Vierkampf waren bei den männlichen Teilnehmern Patrick Sommer mit Duke (LV Nord-Rheinland, 283 Punkte) und bei den weiblichen Teilnehmerinnen Kim Maschin mit Peanut (LV Westfalen, 276 Punkte). Bei den Jugend­lichen Teilnehmern gewannen Wiebke Peitzmeier mit Paula (LV Ravensberg-Lippe, 271 Punkte) und Erik Drescher mit Wito (LV Hamburg, 263 Punkte).

Bei der noch sehr jungen Disziplin Sprint-Vierkampf konnte man in diesem Jahr sehr schön erkennen, dass dieser von all denen favorisiert wurde, die den Sport zusammen mit dem Hund lieben und leichtathletische Höchstleistungen vollbringen möchten. Die Besten in dieser Disziplin in diesem Jahr waren: Lars Meier mit Anton (Jugend männlich, LV Hamburg, 260,33 Punkte), Inken Diercks mit Jack (Jugend weiblich, LV Hamburg, 276,63 Punkte), Sandra Helwing-Kleinke mit Vue (Aktive weiblich, LV NordRheinland, 278,84) und Stephan Möbius mit Fibi (Aktive männlich, LV Hamburg, 282,12 Punkte).

Ein besonderes Highlight hatte sich der PHV Kiel unter dem Motto „Von Hundesportlern für Hundesportler“ für den Samstagabend einfallen lassen. Eine Beachparty auf der Jahrmarktfläche mit Speisen und Getränken, einem phänomenalen Gewinnspiel, bei dem die Startnummer das Los war und einem Glücksrad, bei dem man Strand-Accessoires gewinnen konnte. Dazu noch Musik zum Tanzen und viel Platz und Zeit zum Schnacken und Austauschen. Es wurde schon fast wieder hell, als die Letzten die Beach-Party verließen und dem Sonnenaufgang entgegengingen.
Einmarsch zur Siegerehrung Fotos: Oliver Voss
Familiäre Stimmung bei der DVG-BSP-THS
Pokalparade
Gut gelauntes Personal im Wettkampfbüro
Die Stimmungshighlights jeder Bundessiegerprüfung sind die Staffelläufe CSC und 4 x 400 m. Den CSC hatten Hundesportler für Hundesportler so aufgebaut, dass die Zuschauer fast mittendrin waren und den Puls und die Geschwindigkeit jedes Sportlers spüren konnten. Sieger bei den Jugendmannschaften wurde das CSC-Team Stelle/Wulfsen (LV Hamburg) und bei den Aktiven das Team Die Drei aus dem Niederrhein (LV Niederrhein). Ein Fußballplatz, vier Ecken, je ein Landesverband in jeder Ecke und alle werden gleichzeitig gestartet. Das ist der 4 x 400 m-Staffellauf. Das hört sich verrückt an und ist es auch. Wahnsinnige Geschwindigkeiten, gewaltige Anfeuerungsrufe durch die Fans und das Konkurrenzteam direkt vor sich aber auch direkt im Nacken. Ein Höhepunkt der Emotionen! Und auch bei diesem Highlight wurde „von Hundesportlern für Hundesportlern“ gedacht und die Sportplatzecken mit einem Zaun abgerundet, um den Hunden eine Orientierung zu geben. Einfach fantastisch! Fantastisch schnell und Sieger dieser Disziplin waren bei den Jugendlichen die Staffel aus dem LV Schleswig-Holstein und bei den Erwachsenen die Staffel aus dem LV Nord-Rheinland.

Mit der Siegerehrung fand diese herausragende Bundessiegerprüfung ihren Abschluss und war wieder ein Zeichen wie über 300 Hunde sozialverträglich zusammen auf einem Sportplatz stehen und sich alle mit den Sieger-Teams freuen. Und natürlich gab es auch hier wieder Verbesserungen „von Hundesportlern für Hundesportler“: Das Siegerpodest wurde so platziert, dass sowohl die Teilnehmer als auch die Zuschauer die Sieger und Geehrten von vorne sehen konnten. Während der Sieger­ehrung bedankte sich der DVG-OfT Martin Schlockermann, im Namen des gesamten DVG-Vorstandes, beim PHV Kiel, dem SV Wasbek, dem Reit- und Fahrverein Wasbek und der Freiwilligen Feuerwehr Wasbek, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Desweiteren bedankte er sich bei den vielen Helfern aus dem LV Schleswig-Holstein, dem LV Hamburg und weiteren Landesverbänden, die alle fantastisch zusammengearbeitet haben und dem Hauptsponsor „Sporthund“ und dem Futtermittelsponsor „The Goodstuff“ für die tollen Prämien. Der letzte Dank geht noch einmal an den PHV Kiel. Es ist fantastisch, was für ein geniales Turnierhundsportfest ihr für uns alle auf die Beine gestellt habt. Alle eure Ziele wurden übertroffen! Viele Ideen von Hundesportlern für Hundesportler, die in diese Veranstaltung eingeflossen sind, werden sicherlich auch bei zukünftigen Bundessiegerprüfungen weiterleben. Ihr wart einfach Spitze!!!
MARTIN SCHLOCKERMANN
VON DER VERANSTALTUNG HAT DIE FIRMA SPORTHUND EIN GENIALES THS-IMAGE-VIDEO ERSTELLT. EINFACH DEN NACHFOLGENDEN QR-CODE SCANNEN.
Familiäre Stimmung bei der DVG-BSP-THS
Pokalparade
Gut gelauntes Personal im Wettkampfbüro

Leichtathletik mit Hund

VDH Deutsche Meisterschaft 2024 in Sülfeld

Kalt war es, windig war es, etwas nass war es, aber trotzdem war es phantastisch! Wer in Norddeutschland Hundesport betreibt, der braucht ein dickes Fell. Zumindest, wenn es nach draußen geht. Immerhin ist der Norden für sein raues Wetter bekannt. Da lohnt es sich, ein paar Tricks zu kennen, um das Wetter zu deuten. Denn wie ein norwegisches Sprichwort sagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.
TikToker „Hafen Hannes“ klärt auf, wie Norddeutsche anhand von Schafen erkennen können, wie das Wetter ist. „Wenn die Schafe keine Locken mehr haben, dann ist Sturm oder wie man im Norden sagt: Ne steife Brise“. Doch laut Hafen Hannes kann man sogar andere Wetterlagen anhand des Schafes erkennen. Dafür macht er eine kleine Zusammenfassung. Darin heißt es: Wirft das Schaf einen Schatten, ist Sonne. Wenn es von oben nass ist, dann regnet es. Ist es jedoch von unten nass, herrscht Hochwasser. Wenn es von oben weiß ist, schneit es und wenn es schlecht zu sehen ist, dann ist es nebelig.

Alle die südlich des Elbtunnels zu Hause sind, würden sagen, dass wir von jedem der obigen Wettersituationen etwas hatten und es ungemütlich war. Der Norddeutsche sagt: Normales Wetter und ideale Bedingungen für die VDH Deutsche Meisterschaft im Turnierhundsport.

Früh morgens fanden an beiden Wettkampftagen die Geländeläufe im Sülfelder Wald statt. Hätten die Teilnehmer Hafen Hannes schon gekannt, hätten sie seine Schaftheorie folgendermaßen erweitert: Ist das schwarze Schaf nicht zu sehen, ist es dunkel. Denn gestartet wurden die Geländeläufe jeweils um 7.30 Uhr, 18 Minuten vor dem Sonnenaufgang. Hiervon ließen sich die sechsbeinigen Teams jedoch nicht irritieren, da sie am Vortag die Möglichkeit hatten, die Strecken in Ruhe mit ihrem Hund abzugehen bzw. abzulaufen. Ein Trail mit wunderschönen Waldwegen, vielen Wurzeln, wellige, anspruchsvolle Teilstücke mit leichten Anstiegen, Singletrails, Head-on-Passing und Wald­autobahnen verlangten den sehr gut trainierten Teams alles ab. Phantastisch waren die Laufzeiten und zeigten eindeutig, dass man sich auf einer Deutschen Meisterschaft befand. Das schnellste Team der Aktivenklasse männlich, Florian Leithmann mit Thorin (dhv), benötigte für die 5000 m-Strecke gerade einmal 14:00 min. Und auch das schnellste weibliche Team der Aktivenklasse, Nina Windhausen mit Pepe (DVG), war mit 14:23 min fast genauso schnell. Dem standen auch die Senioren und Seniorinnen (ab 50 Jahre) in nichts nach, Petra Gürntke mit Sky (DVG) siegte in 16:55 min und Markus Niemeier mit Emil (dhv) in 15:08 min. Und was sagt der Norddeutsche dazu? Er holt wieder das Schaf aus der Ecke: Atmet das Schaf etwas heftiger, dann ist es schnell gelaufen.
Siegerin 5000 m-Geländelauf – Nina Windhausen mit Pepe
Siegerin 5000 m-Geländelauf – Nina Windhausen mit Pepe
Bestes Team im Vierkampf – Denise Wesel mit Aska
Wenn es regnet. wird nicht nur das Schaf von oben nass. Sondern auch Beate Oertel mit Django
Sieger 2000 m-Geländelauf – Florian Leithmann mit Ari
Schöne Gehorsamsvorführung von Wiebke Peitzmeier und Paula
Wenn es regnet. wird nicht nur das Schaf von oben nass. Sondern auch Beate Oertel mit Django
Sieger 2000 m-Geländelauf – Florian Leithmann mit Ari
Schöne Gehorsamsvorführung von Wiebke Peitzmeier und Paula
Bekommt aber das Schaf die Füße kaum auf dem Boden, dann ist es die 2000 m im Vollsprint gelaufen. Wie auch die Sieger auf dieser Distanz: Aktivenklasse männlich: Florian Leithmann mit Ari (dhv) 5:08 min; Aktivenklasse weiblich: Anna-Sabrina Lingenau mit Yumi (DVG) 5:17 min; Seniorenklasse weiblich: Petra Gürntke mit Sky (DVG) 6:03 min; Seniorenklasse männlich: Markus Niemeier mit Emil (dhv) 5:45 min; Jugendklasse weiblich: Hannah Fiedler mit Arya (dhv) 5:30 min und Jugendklasse männlich: David Maurice Schaefer mit Hatschi (dhv)
6:21 min.

Noch deutlich schneller wurde es dann bei den Sprint-Wettbewerben Vierkampf, Sprint-Vierkampf und dem CSC-Staffellauf. Diese fanden auf den wunderschönen und traumhaft gepflegten Sportplätzen des SV Sülfeld statt. Oder wie der Norddeutsche sagen würde: Wenn das Schaf satt ist, ist der Sportplatz ideal gemäht für die Deutsche Meisterschaft im Turnierhundsport.

Das Maß aller Sportler im Vierkampf war in diesem Jahr wieder einmal Denis Wesel mit Aska (dhv). Sie begannen den Wettkampf mit einer traumhaften Gehorsamsvorführung, die mit der Höchstpunktzahl bewertet wurde. Danach folgten von beiden phantastische, fehlerfreie und sehr schnelle Läufe im Hürdenlauf, Slalomlauf und Hindernislauf. In Summe erreichte das Team 287 Punkte, 3 Punkte Vorsprung zum Zweitplatzierten, und es machte einfach Spaß diesem Ausnahmeteam zuzuschauen, dass souverän seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigte. Und wie beschreibt der Norddeutsche diese geniale Leistung: Ist beim Schaf die Milch sauer, ist Denis Wesel mit ihm den Slalomlauf gelaufen.
Das jüngste Team im 2000 m-Geländelauf – Till Ruhrmann mit Ayla
Gut gelaunte Zuschauer bei der VDH-DM-THS
Schnelles Team im Slalom – Axel Rönsch mit Limit
Siegerin Sprint-Vierkampf Jüngstenklasse – Lia Meyer mit Neyla
Siegerin Vierkampf Jugend – Chiara Heidinger mit Coco
Bestes Team im Vierkampf – Denise Wesel mit Aska
Schnelles Team im Slalom – Axel Rönsch mit Limit
Siegerin Sprint-Vierkampf Jüngstenklasse – Lia Meyer mit Neyla
Siegerin Vierkampf Jugend – Chiara Heidinger mit Coco
Auch in den anderen Altersklassen waren exzellente Leistungen zu bestaunen und es siegten: Aktivenklasse weiblich: Melina
Eickermann mit Bounty (dhv) 280 Punkte; Seniorenklasse männlich: Mario Gawron mit Nala (dhv) 279 Punkte; Seniorenklasse weiblich: Stefanie Rahn mit Quinn (dhv) 268 Punkte; Jugendklasse männlich: David Maurice Schäfer mit Elena (dhv) 264 Punkte und Jugendklasse weiblich: Chiara Heidinger mit Coco (dhv) 270 Punkte.

Vor zwei Jahren, zum Jubiläum „50 Jahre THS“ wurde der Sprint-­Vierkampf neu eingeführt und anfangs noch belächelt. Mittlerweile hat er sich, mit dem 1000 m-Verfolgungsrennen als letzte Disziplin, zu einem Highlight der VDH-DM-THS entwickelt und ist, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die ideale Einstiegsdisziplin in den Hundesport. Das Team, das im Sprint-Vier­-kampf am meisten begeisterte, war die erst 8-jährige Lia Meyer mit ihrer Sheltie-Hündin Neyla (DVG). Die beiden waren beim Hürden-, Slalom- und Hindernislauf nicht nur schnell und fehlerfrei unterwegs, sondern es herrschte eine Harmonie und ein Vertrauen zwischen Lia und Neyla, wie bei kaum einem anderen Team der Deutschen Meisterschaft. Mit dieser phantastischen Leistung starteten sie in der Jüngstenklasse, in Führung liegend, als erstes Team und womit selbst Lia nicht rechnete, war sie zusammen mit ihrer Neyla auch über 1000 m das schnellste Team, obwohl die anderen Kinder deutlich älter waren und zugkräftigere Hunde hatten. Einfach genial! Und was sagt der Norddeutsche: Ist das Schaf glücklich und lächelt, dann darf es mit Lia Meyer einen Sprint-Vierkampf laufen.

Die weiteren Sieger im Sprint-Vierkampf waren: Aktivenklasse weiblich: Kathleen Heine mit Raymen (dhv) 280,29 Pkte; Aktivenklasse männlich: Nick Hein mit Liam (dhv) 285,34 Pkte; Jugendklasse weiblich: Lilien Hauser mit Pheline (dhv) 281,52 Pkte; Jugendklasse männlich: Leandro Heidinger mit Coco (dhv) 280,72 Pkte; Jüngstenklasse männlich: Pascal Steidten mit Rocky (dhv) 261,30 Pkte; Seniorenklasse weiblich: Nadine Spiritus mit Shadow (DVG) 270,51 Pkte und Seniorenklasse männlich: Andreas Maier mit Nubia (dhv) 277,34 Pkte.

Highlight jeder VDH Deutschen Meisterschaft in der Leichtathletik mit Hund ist immer der Staffellauf CSC. Drei Teams in einer Staffel, die sehr schnell laufen und dabei fehlerfrei bleiben müssen. So einfach ist in der Theorie das Erfolgsrezept. Dass es in der Praxis nicht ganz so einfach ist, zeigt, dass im Finale sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen nur eine Mann­schaft fehlerfrei blieb und damit VDH Deutscher Meister wurde. Bei den Jugendlichen war es die CSC-Jugend Stelle/Wulfsen (DVG) und bei den Erwachsenen das Team Underdogs (dhv). Und was sagt der Norddeutsche dazu: Wenn das Schaf vor Freude durch den Parcours tanzt, läuft es CSC. Und zum Finale bei den Erwachsenen sagt der Norddeutsche: Wenn das Schaf einen Frühstart macht, dann ist es Mitglied beim HuS Mannheim (dhv).

Kurz vor der Siegerehrung zeigte auch der Himmel mit zwei übereinanderliegenden Regenbögen seine Begeisterung von der VDH Deutschen Meisterschaft. Diesem konnte sich der Bürgermeister von Sülfeld, Herr Marek Krysiak, nur anschließen. Er war an beiden Tagen vor Ort und war begeistert von den dargebotenen Leistungen und der Vielzahl an sozialverträglichen und hervorragend ausgebildeten Hunden. Sowohl er als auch der Prüfungsleiter Torsten Kahle und der Obmann für Turnierhundsport Martin Schlockermann bedankten sich herzlichst bei Nadine Rönsch, dem NPV Altona und allen Helfern aus dem LV Hamburg und Umgebung für den gewaltigen Aufwand, den diese betrieben haben, um solch eine phantastische Deutsche Meisterschaft auf die Beine zu stellen.

Weitere Dankesworte gingen an den SV Sülfeld für die wunderschöne Sportanlage, an Renzo Capello und Martin Hess für die hervorragende Unterstützung beim Geländelauf und an das Wettkampfbüro mit Sabine Voss, Silvia Wichmann und Christian Lausch, die schnellstens alle Ergebnisse zur Verfügung stellten und alle nötigen Arbeiten im Hintergrund bestens erledigten. Nach der Siegerehrung waren sich alle einig, dass man in naher Zukunft sehr gerne noch einmal nach Sülfeld kommt. Und was sagt der Norddeutsche: Wenn das Schaf schläft, ist die VDH Deutsche Meisterschaft vorbei.
MARTIN SCHLOCKERMANN
Start 1000 m-Verfolgungsrennen des Sprint-Vierkampf
Einmarsch zur Siegerehrung (dhv) Fotos: Oliver Voss
Einmarsch zur Siegerehrung (DVG)
Sehr großes Interesse an den sportlichen Wettbewerben
Sieger Vierkampf (Aktivenklasse)
Siegerinnen Vierkampf (Jugendklasse)
Siegerinnen 2000 m-Geländelauf (Aktivenklasse)
Siegerinnen Sprint-Vierkampf (Jugendklasse)
Siegerinnen Vierkampf (Aktivenklasse)
Fotos: Oliver Voss